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Schuleingangsphase

Schuleingangsphase

Konzept für die neue Schuleingangsphase

Die zum 1.8.2005 beginnende Schuleingangsphase soll in unserer Schule auf der Grundlage des folgenden Konzeptes gestaltet werden:

l. Lernstandsdiagnostik als Basis der unterrichtlichen Arbeit

1.1 Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern realisiert?

(z.B. Aussagen zu: Gegenseitige Hospitationen. Einschulungskonferenzen, Übergabe der Lernstände)

Spätestens im 2. Halbjahr hospitieren die Lehrerinnen in den in Frage kommenden Kindergärten, die Erzieherinnen hospitieren im 1. Schuljahr. Am „Runden Tisch“ finden Gespräche und Erfahrungsaustausch zwischen Kindergarten und Schule statt.

In der Zeit zwischen März und April findet für die neuen Lernanfänger ein Spiel- und Kennenlerntag statt. Im selben Zeitraum wird ein Informationsabend seitens der Schule für die Eltern der zukünftigen Lernanfänger angeboten. Eltern von Kindern mit Besonderheiten in der psychischen, physischen oder sozialen Entwicklung führen Einzelgespräche mit den zukünftigen Lehrerinnen.

1.2 Wie wird das Anmeldeverfahren (Bezugspunkt Schulfähigkeitsprofil) durchgeführt?

(z.B. Aussagen zu: Verfahren der Schuleingangsdiagnostik, Verfahren der Sprachstandsfeststellung.
Formen der Dokumentation von Ergebnissen als Grundlage für die Elternberatung)

Durch Zweierteams (ein Tester / ein Protokollant) werden die verschiedenen Kompetenzbereiche der zukünftigen Lernanfänger abgetestet. Die Aufgaben werden so ausgewählt, dass sie nach Auswertung Aussagen zu Motorik, Wahrnehmung, Umgang mit Aufgaben, personaler und sozialer Kompetenz sowie elementarem und fachlichem Wissen des Kindes ermöglichen (vgl. Raabe: Attraktive Grundschule, Jedes Kind fordern und fördern, Stuttgart 2003).

1.3 Wie wird die Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und Lernbereichen in den ersten Schulwochen (bis zu den Herbstferien) und die Umsetzung erster unterrichtlicher Konsequenzen sichergestellt?

(z.B. Aussagen zu: Beobachtungsinstrumenten, Formen der Dokumentation, Förderplänen für Gruppen bzw. einzelne Kinder)

Bis zu den Herbstferien wird eine zweite Kraft während der Tagesplanarbeit eingesetzt, die die Lernanfänger beobachtet und die Beobachtungsergebnisse dokumentiert. Dazu werden Diagnosebögen verwendet (vgl. Raabe: Attraktive Grundschule, Jedes Kind fordern und fördern, Stuttgart 2003). Die Bögen werden gemeinsam ausgewertet und aufgrund der Ergebnisse werden Förderpläne in Form differenzierter Tagespläne entwickelt.

1.4 Wie wird die kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne und die konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase gewährleistet?

(z.B. Aussagen zu: Formen der Überprüfung der Lernfortschritte im Sinne ermutigender Leistungserziehung. Planung und Durchführung zielgerichteter Fördermaßnahmen für Kinder mit Lernschwierigkeiten und für „Leichtlerner“. Formen der inneren und äußeren Differenzierung (flexible Gruppenzusammensetzung auf Zeit!), Vereinbarungen zu Formen aussagekräftiger schriftlicher Aufzeichnungen der Lehrkräfte)

Für so genannte „Leichtlerner“ wird als Maßnahme der äußeren Differenzierung unter Heranziehung der Diagnosebögen das Überspringen in den nächsthöheren Jahrgang vorgesehen.

Formen der inneren Differenzierung finden statt durch Lernen an Stationen und mit Tagesplänen unterschiedlicher Anspruchsniveaus.

2. Anforderungen an die Unterrichtsorganisation und die Unterrichtsgestaltung

2.1 Durch welche Maßnahmen der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung werden die diagnostische Arbeit sowie die Durchführung von zeitlich und inhaltlich begrenzten Fördermaßnahmen unterstützt?

(z.B. Aussagen zu: Offenen Unterrichtsformen (Tagesplan. Wochenplan, Lernen an Stationen, Werkstattarbeit…), Klassenraumgestaltung, Regeln und Rituale)

siehe Punkte II und III der Konzeptvorlage der Obenstruthschule

2.2 Welche verbindlichen Vereinbarungen zu grundlegenden Elementen selbstgesteuerten Lernens im Rahmen der Schuleingangsphase werden im Kollegium getroffen?

(z.B. Aussagen zu: Formen individueller Lernplanung, Formen der Selbst- und Partnerkontrolle, fachspezifische Lerntechniken (z.B. Arbeit mit der Anlauttabelle))

Arbeit mit Karteien (Selbstkontrolle), Lesenlernen mit der Anlauttabelle, Wochenpläne werden so angelegt, dass individuelle Lernplanungen möglich sind.

3. Die flexible Verweildauer

Wie soll die Flexibilisierung der Verweildauer unter Berücksichtigung der verbindlichen Anforderungen nach Klasse 2 zieladäquat und schulorganisatorisch umgesetzt werden?

(z.B. Aussagen zu: Kriterien für Verkürzung der Verweildauer um l Jahr. Kriterien für Verlängerung der Verweildauer um l Jahr. Zeitschiene für Lernstandsanalysen, Konferenzen und Elternberatungen)

Kriterien für die Entscheidungsfindung zur Verkürzung der Verweildauer:

Kind fällt durch bereits vorhanden / bzw. sehr ausgeprägte Lese- oder Rechenfertigkeiten auf.

Prüfung der Klassenkonferenz, ob eine intensivere Beobachtung eingeleitet wir. Es erfolgt die Information der Schulleitung oder

Eltern bitten um Prüfung der kürzeren Verweildauer.

Systematische Beobachtung des Kindes über mindestens vier Wochen, um festzustellen, ob es sich um eine isolierte Teilfähigkeit handelt, ob das Kind in seiner gesamten

Lernentwicklung schon weit fortgeschritten ist oder ob die Lese- und Rechenfähigkeiten vom Elternhaus antrainiert wurden.

Auswertung der Beobachtungen in der Klassenkonferenz und mit der Schulleitung. Entscheidung, ob eine kürzere Verweildauer sinnvoll ist.

Elterngespräch und Festlegen eines Probezeitraumes.

Überprüfung der Empfehlung nach der Probezeit gemeinsam mit aufnehmender und abgebender Lehrkraft.

Klassenkonferenz, endgültige Entscheidung.

Kriterien für eine längere Verweildauer

Kind fällt durch vorhanden bzw. sehr ausgeprägte Entwicklungsrückstände auf.

Prüfung der Klassenkonferenz, ob eine intensivere Beobachtung eingeleitet wird oder

Eltern bitten um Prüfung einer längeren Verweildauer oder

bereits im Vorfeld der Einschulung sind Hinweise zu Besonderheiten des Kindes gegeben, die die Erstellung eines individuellen Lehrplanes nötig machen.

Systematische Beobachtung des Kindes im Unterricht über vier Wochen.

Feststellung, ob es sich um eine Entwicklungsverzögerung in einem Bereich handelt oder ob das Kind in seiner gesamten Lernentwicklung Hilfe und zusätzliche Unterstützung benötigt.

Auswertung der Beobachtung in der Klassenkonferenz mit der Schulleitung.

Festlegung von Maßnahmen der Binnendifferenzierung im individuellen Lehrplan.

Auswerten der erfolgten Maßnahmen in der zweiten Klassenkonferenz.

Prüfung, ob Eltern längere Verweildauer vorgeschlagen werden soll, wenn ja, dann

Elterngespräche durch Klassenlehrkraft.

Antrag der Eltern auf längere Verweildauer.

Teilnahme am Unterricht der nächsttieferen Klassenstufe sobald möglich.

4. Organisationsform

Wie soll die Schuleingangsphase organisiert werden?

(z.B. in allen Fächern jahrgangsübergreifend, Erprobung von Mischformen aus jahrgangsbezogenem und jahrgangsübergreifendem Unterricht, in allen Fächern jahrgangsbezogen,

Der Unterricht in der Schuleingangsphase wird in allen Fächern laut Schulkonferenzbeschluss jahrgangsbezogen durchgeführt.

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Links für Kinder

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www.kika.de: Der beliebte Fernsehsender
www.kinderlexikon.de: Schlag nach!
www.terzio.de/löwenzahn : Peter Lustig
www.wdrmaus.de: Die Sendung mit der Maus
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